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Dies waren die Gruppen: 72, 96, 124, 172, 501, 605, 620, 625, und 635, die den Juroren am besten gefallen haben. Jetzt musste (schweren Herzens) eine Entscheidung für die ersten drei Platzierungen getroffen werden. In der dann folgenden Abschlussdiskussion haben sich alle Juroren darauf verständigt, dass die "effektivste" Kettenreaktion (also diejenige mit den meisten Effekten und dabei wenigsten Ausfällen) auf Platz 1 gesetzt werden soll. Dies war das Team 635 mit 30 Effekten, von denen 28 Effekte selbst ausgelöst wurden und nur 2 Effekte nicht selbst ausgelöst wurden. Nach den Bewertungsregeln bedeutet dies also 28 - 2 = 26 Punkte, und dies war die am höchsten erreichte Punktzahl. Die Jury hat hier aber zusätzlich vermerkt, dass ihr diese Kettenreaktion auch wegen der vielfältigen physikalischen Effekte am besten gefallen hat. Dann wurde weiter (sehr lebhaft) diskutiert und anschließend mehrheitlich beschlossen, dass dieses rein "abzählbare" Bewertungskriterium nicht durchgängig angewendet werden soll, weil im Vergleich aller anderen Kettenreaktionen der Aspekt der Originalität und technischen Raffinesse damit nur unzureichend gewürdigt würde.
Die Jury hat deshalb entschieden, dass diejenige Gruppe den 2. Platz belegen sollte, deren Kettenreaktion die wenigsten Ausfälle hatte. Insofern muss dann eine Kettenreaktion mit nur 16 Effekten (von denen allerdings alle gelaufen sind) besser bewertet werden, als eine Kettenreaktion mit 39 Effekten, von denen jedoch 8 Effekte ausgefallen sind. Damit wurde der technische Aspekt besonders berücksichtigt, wobei technische Raffinesse hier mehrheitlich so verstanden wurde, dass eine preiswürdige Kettenreaktion eine solche sein muss, die möglichst perfekt abläuft. Der zweite Platz fiel deshalb auf das Team mit der Nummer 124. Auch die Gruppe 625 hatte 0 Fehler und sogar insgesamt 22 Effekte; die Jury hat jedoch gemeint, dass diese Kettenreaktion in der Bewertung zurückstehen müsste, weil sie wegen der Verwendung von fast ausschließlich elektronischer Bestandteile wesentlich weniger Risiko-anfällig war; außerdem fehlte bei dieser Kettenreaktion der Bestandteil "Zufall". Für den dritten Platz hat sich die Jury auf die Gruppe 605 geeinigt, weil der Jury bei dieser Kettenreaktion insbesondere die Gestaltung und Einbindung in eine Geschichte (passend zum Thema "Einstein") besonders gut gefallen hat.
In der Kategorie Kettenreaktionen wurden von der Jury noch besonders viele Sonderpreise vergeben; am liebsten hätte die Jury alle Kettenreaktionen ausgezeichnet, weil sie - jede für sich - einzigartig waren. Leider konnte auch bei diesem Wettbewerb nicht jede Gruppe einen Preis bekommen.
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