Fragen: Wasserrakete
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Darf man Startrampen benutzen?

Ja. Erlaubt (und notwendig) ist eine "passive" Startrampe - also eine, die die Rakete nicht zusätzlich beschleunigt. Ihre Aufgabe ist, die Rakete beim Start in Position zu bringen und ggf. zum Abheben "auszuklinken". Die Starthöhe der Rakete auf der Rampe wird ggf. von der ermittelten Flughöhe abgezogen, wenn sie höher als 100 cm ist!

1. Dürfen auch noch andere (ungefährliche) Flüssigkeiten verwendet werden?
2. Dürfen ungefährliche Gase eingesetzt werden z.B. CO2
3. Dürfen Metallteile (Schraube/Gewinde) am Ventil verwendet werden, wenn diese nicht mit der Rakete starten?
1. Es darf nur Wasser verwendet werden; zum Wettbewerb wird jedem Team 1 Liter Wasser zur Verfügung gestellt.
2. Nein, während des Wettbewerbs darf der Rakete max. 5bar Druck mit einer üblichen Hand-bzw. (Fuß)pumpe mit Manometer zugeführt werden, die von uns zur Verfügung gestellt wird.
3. Dies ist erlaubt.
 
Darf die Rakete auch zweistufig sein ?
Ja, auch zwei- oder dreistufige Raketen sind zugelassen. Auch hier gilt allerdings, dass der Druck in keinem Teil des Raketengehäuses 5bar überschreiten darf, und es steht wie bei allen Raketen insgesamt lediglich 1 Liter Wasser zur Verfügung.
1. Darf man das eingefüllte Wasser mittels Elektrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegen?

2. Darf die Startrampe nur zur Stabilisierung der Rakete verwendet werden, oder darf auch mittels Startrampe die Befüllung der Rakete vorgenommen werden?

3. Kann man unter Berücksichtigung dessen, dass der Druckbehälter aus Gummi oder Plastik ist, diesen dann mit anderen Materialien umhüllen, die unter Umständen splittern könnten?

1. Die Zerlegung von Wasser mittels Elektrolyse ist nicht gestattet. Der Raketenkörper darf lediglich mit Wasser gefüllt werden (max 1Liter wird jeder Gruppe für einen Start zur Verfügung gestellt), und es darf nur der Rückstoss von Wasser zum Antrieb der Rakete verwendet werden - vermittelt durch einen maximalen Druck von 5 bar im Gehäuse, der durch ein übliches Fahrrad- oder Autoreifenventil zugeführt wird. Entsprechende Handpumpen werden während des Wettbewerbs von uns zur Verfügung gestellt.

2. Die Startrampe darf nur zur Stabilisierung und Fixierung der Rakete vor dem Start verwendet werden; sie darf allerdings über eine kurze Führung verfügen, um einen senkrechten Start zu gewährleisten. Falls nicht bereits vorher geschehen, darf die Rakete auch noch befüllt werden (mit Wasser), auch wenn sie bereits in der Startrampe fixiert ist.

3: Nein. Jegliche Verwendung von Materialien, die durch Splitterung o.ä. zu Verletzungen umstehender Zuschauer oder Beteiligter führen könnten, sind absolut ausgeschlossen. Die Raketen werden vor dem Start einer Prüfung unterzogen.

1.) Darf der Druck im Behälter nach dem Aufpumpen noch durch andere Mittel (z.B. Chemikalien, Volumenverkleinerung, Erhitzen,...) erhöht werden?

2.) Gibt es eine maximale Anzahl von Raketenstufen?

3.) Darf Technik aus dem RC-Modellbau verwendet werden?

Jedes Team erhält einen Liter Wasser und eine Hand- bzw. Fußpumpe mit Manometer, und beides wird von der Wettbewerbsleitung zur Verfügung gestellt,. Der maximale Druck, mit dem die Wasserrakete "aufgepumpt" werden darf, beträgt 5 bar. Die Aufgabenstellung schließt tatsächlich nicht aus, daß man sich eine Konstruktion überlegt, mit der der maximal zulässige Druck von 5 bar länger aufrechterhalten bleibt. Die Verwendung irgendwelcher Chemikalien ist dabei jedoch nicht zulässig. Ebenso ist die Verwendung (oder das "Mitführen") von z.B. CO2 Patronen nicht zugelassen. Es dürfen aber mehrere Raketenstufen verwendet werden. Fernsteuerungen (z.B. aus dem Modellbau) sind nicht zugelassen.
1. Darf das Wasser erwärmt werden (unterhalb des Siedepunktes, in der Rakete)?

2. Dürfen Konstruktionen zum Ablösen von anderen Raketenstufen (elektrisch bis 24V, oder mithilfe von Chemikalien/Gasen) verwendet werden ?

3. Wie funktioniert das Messverfahren der Triangulation?

4. Sollte ein Fallschirm vorhanden sein der den Sturz der Rakete abfängt?

1. Nein, das Wasser darf nicht erwärmt werden.

2. Die Raketen dürfen mehrstufig sein, jedoch ist das Ablösen von Raketenstufen mithilfe von Chemikalien oder Gasen nicht gestattet.

3. Bei der Triangulation wird mit einer Visiereinrichtung von drei verschiedenen Standorten aus die Position der Rakete während der Flugphase verfolgt. Über eine Skala wird so der maximale Beobachtungswinkel - gemessen gegen die Horizontale - ermittelt. Aus den drei Ergebnissen wird die maximale Flughöhe in Metern ermittelt.

4. Ein Fallschirm ist nicht vorgeschrieben. Technische Raffinesse und Originalität der Rakete fließen jedoch in die Bewertung mit ein. Insofern könnte es ja sein, daß gerade eine solche Lösung den Juroren besonders gut gefällt...